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14 Österreicher, darunter 2 Schwechater, durften bei den besten Leichtathleten Europas bei der EM in Berlin starten, Lemawork Ketema beim Marathon und Nada Pauer über 5000m.

Lemawork Ketema begann das Rennen der 72 Männer schnell und passierte die 10km in 30:56min in einer 19-köpfigen Spitzengruppe. Immer wieder setzte sich der 32-Jährige sogar an die Spitze des Feldes und forcierte kurz das Tempo. Bei der 20km lief Ketema in 1:02:38 auf Platz 2, direkt hinter dem Schweizer Favoriten Tadesse Abraham. Gerade in dem Moment zog sich auch die Spitzengruppe deutlich auseinander. Bei 26km forcierte der Schweizer das Tempo erneut und sprengte die Spitzengruppe. In der nur mehr drei Athleten umfassenden Spitzengruppe war sensationell auch Lemawork Ketema, der deutlich unter seiner bisherigen Bestleistung unterwegs war. Kurz danach vergrößerte sich die Spitzengruppe kurzfristig wieder, bevor der gebürtige Äthiopier der nächsten Tempoverschärfung nicht mehr ganz folgen konnte und die 30km Marke in 1:33:42 auf Platz 8 durchlief. Ketema konnte diesen Rang bis zum Ziel halten und überquerte nach 2:13:22 in neuer persönlicher Bestzeit die Ziellinie.

Die eigentliche Sensation dann im Ziel, nie und nimmer konnte mit einer Mannschaftsmedaille gerechnet werden. Zusammen mit Peter Herzog (10.) und Christian Steinhammer (41.) wurde hinter Italien und Spanien die vielumjubelte Bronzemedaille unter 12 Teams gewonnen. Es war die erst elfte Medaille in der 84-jährigen EM-Geschichte für Österreich, die vierte bei den Herren.

Nada Ina Pauer sortierte sich zu Beginn des Rennens am Ende des Feldes ein. Bei 800m kam eine Konkurrentin vor ihr zu Sturz, was ihr aber keine großen Probleme bereitete. Die Durchgangszeit bei 1000m  war in 3:07min genau in Richtung ihrer Bestzeit. Das Feld zog sich zu dieser Zeit bereits in die Länge und die derzeit in Meersburg/GER lebende Wienerin konnte der Spitzengruppe nicht mehr folgen und bildete mit der Belgierin Louise Carton eine Zweiergruppe. Im Schlepptau der Belgierin passierte die 30-Jährige bei ihrem EM-Debüt die 3.000m in 9:29min, die Kilometerzeiten wurden etwas langsamer. Am Ende blieb die Uhr bei 15:54,76min stehen. Damit lieferte Nada Ina Pauer die zweitbeste Zeit ihrer Karriere ab und blieb zum dritten Mal in dieser Saison unter 16 Minuten. Nach dem Rennen wurde die Wienerin allerdings disqualifiziert, da sie nach 100m zu früh von der äußeren Startgruppe reinzog und die Übergangslinie übertrat.

„Oh nein, oh nein, ich habe gespürt, dass ich das Hütchen berührt habe, hatte es aber gar nicht gesehen, weil so viele vor mir gelaufen sind. Mit dem Rennen war ich sehr zufrieden, wenn man bedenkt, dass ich vor zwei Jahren noch Hobbyläuferin war und jetzt als 15. bei einer EM durchs Ziel lief“, so Nada Pauer.

EM Pauer1

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